Der Riesen-Drückerfisch ist mit bis zu 75 Zentimetern der größte Drückerfisch der indopazifischen Riffe, erkennbar an seinem schwarzen Schnurrbart und der dunklen Maske. In der Brutzeit verteidigt das Weibchen sein Nest mit Bissen gegen jeden Taucher: Bei Balicasag von Mai bis Juli wie am Chumphon Pinnacle umschwimmen Sie es in weitem Bogen.
Wo sehen Sie den Riesen-Drückerfisch beim Tauchen?

Balicasag Island
Visayas: Cebu, Bohol und NegrosHauptsaison: von Mai bis Juli: von Mai bis Juli auf ihren Nestern am Black Forest: in weitem Bogen umschwimmen

Chumphon Pinnacle
Golf von Thailand: Koh TaoHauptsaison: das ganze Jahr: territorial auf den Plateaus, in großem Bogen zu umschwimmen
Wie erkennen Sie den Riesen-Drückerfisch?
Der Riesen-Drückerfisch ist mit bis zu 75 Zentimetern der größte Drückerfisch der indopazifischen Riffe. Sein ovaler, kräftiger Körper trägt einen großen Kopf, der etwa ein Drittel seiner Länge ausmacht, und ein kleines Maul mit starken Zähnen. Drei Merkmale verraten ihn: ein schwarzer Schnurrbart über der Oberlippe, eine breite dunkle Maske, die die Augenpartie bedeckt und bis zu den Brustflossen reicht, und ein olivgelber Körper, dessen dunkel gerandete Schuppen ein Netzmuster zeichnen. Kehle und Schwanzstiel sind hell, die orangen Flossen dunkel gerandet. Wie alle Drückerfische kann er seinen ersten Rückenflossenstachel aufrichten und verriegeln. Dieser Abzug, englisch Trigger, gab der Familie ihren englischen Namen Triggerfish. Jungtiere sind weißlich bis beige, mit schwarzen Punkten.
Der Riesen-Drückerfisch: Bilder
Wie lebt der Riesen-Drückerfisch?
Der Riesen-Drückerfisch lebt in Lagunen, an den Außenhängen und in den Riffpässen, von der Oberfläche bis 50 oder 60 Meter. Erwachsene sind allein oder zu zweit unterwegs. Jungtiere verstecken sich zwischen Korallenbruch und verzweigten Korallen in flachen, geschützten Lagunen. Er frisst am Grund Seeigel, Krabben und andere Krebstiere, Weichtiere, Röhrenwürmer und Korallen: Er dreht Blöcke um, wühlt im Sand und bricht Korallenäste ab, um an seine Beute zu kommen. Auch den Dornenkronenseestern, der Korallen frisst, greift er an. Sie finden ihn vom Roten Meer und Ostafrika bis zu den Line Islands und den Tuamotus, von Südjapan bis Nordaustralien; auf Hawaii fehlt er. Die IUCN stuft ihn als nicht gefährdet ein.
Wo und wann sehen Sie den Riesen-Drückerfisch?
Auf den Philippinen begegnen Sie dem Riesen-Drückerfisch das ganze Jahr rund um Balicasag Island in den Visayas. Entscheidend ist aber die Brutzeit: Von Mai bis Juli nisten die Riesen-Drückerfische am Black Forest, der Steilwand mit den Schwarzen Korallen, und verteidigen ihre Nester mit Bissen. Halten Sie in einem weiten Halbkreis Abstand. In Thailand, am Chumphon Pinnacle vor Koh Tao, bewachen sie ihre Nester auf den Plateaus das ganze Jahr: Umschwimmen Sie sie auf der Freiwasserseite, ohne sich ihnen zuzuwenden, und fotografieren Sie sie nur aus der Distanz, denn sie greifen an, sobald Sie sich dem Nest nähern.
Wie gefährlich ist der Riesen-Drückerfisch am Nest?
Der Riesen-Drückerfisch kann einen Taucher ohne Anlass angreifen. In der Fortpflanzungszeit, etwa eine Woche pro Monat, bewacht das Weibchen seine Eier in einem kraterförmig gegrabenen Nest auf flachem Sandgrund und verteidigt das gesamte Wasser darüber: Sein Revier hat die Form eines Kegels, der sich zur Oberfläche hin weitet. Es schießt auf jeden Schwimmer oder Taucher zu, der hineingerät, und verfolgt ihn weit, notfalls mit Bissen. Der Biss ist nicht giftig, aber die Zähne, gemacht zum Knacken von Seeigeln, reißen tiefe, schmerzhafte Wunden, die manchmal genäht werden müssen. Greift es an, entfernen Sie sich waagerecht und behalten es im Blick, nie zur Oberfläche hin, denn auch der Weg nach oben liegt im Kegel.
Unser Tipp
Achten Sie auf den Sandkrater am Fuß des Riffs und den Drückerfisch, der darüber kreist: Das ist ein Nest, und Sie umschwimmen es in großem Abstand. Schießt er auf Sie zu, entfernen Sie sich waagerecht und steigen Sie nie auf, denn sein Revier bildet einen Kegel, der sich über dem Nest weitet. Fotografieren Sie ihn aus der Distanz und nie, indem Sie sich dem Nest nähern.


